Liebe Gäste,                              

genießen Sie unser täglich wechselndes Tagesangebot mit Suppe oder Salat und Hauptgericht

zu nur 6.90 Euro

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Gasthof „ Bayrischer Hof “ ( Leutkirch ) – in reizvoller Umgebung ein frisch gekürtes 3-Sterne Haus

Die alte freie Reichsstadt Leutkirch mit seiner liebevoll renovierten historischen Altstadt, wird alljährlich von Tausenden Besucher aus Nah und Fern frequentiert. Es ist das einladende Mittelzentrum im württembergischen  Allgäuvorland. Die Gemeinde hat viel zu bieten. Da seien nur stellvertretend, das schöne barocke Rathaus mit seinen wunderbaren Saal bzw. jeglichen Deckenstuck, genannt. Die anmutenden Bürgerhäuser, sakralen Bauten, kleinen winkeligen Gässchen bzw. Plätzen machen einen Bummel, über teilweise altes Kopfsteinpflaster, nicht zur Qual. Das Gotische Haus ist ein Bauwerk erster Güte. Viele kleine Cafes, Gaststätten und Hotels laden zum Verweilen ein. Dazu die reichhaltige, unberührte Naturlandschaft mit Wiesen, Seen und Vorgebirge. Was gibt es schöneres, als mal einige Tage der Entspannung zu gestalten? Leutkirch liegt an großen Verkehrswegen. Die Infrastruktur ist ideal. Die Gastgeber sind sehr aufmerksam und wissen den Besuch zu schätzen. Es ist eine Reise wert.

Der Gasthof „Bayrischer Hof“ liegt etwas außerhalb der Stadt. Das Naturfreibad, eines der reizvollsten in Oberschwaben, ist quasi Nachbar.
Es ist eine besondere Freude hier einkehren zu können. Die sympathische Gastgeberfamilie Karin und Lothar Bally besitzen sicher genügend Kompetenz, große Leidenschaft am Beruf und ein gesundes Augenmaß für wesentliche Dinge. Das Niveau des Hauses hat sich drei Sterne ehrlich verdient. Es kommt noch der freundliche Umgang mit Gästen hinzu. Die Bally`s haben viel zu bieten. Da sei die gute Küche genannt.
Hier werden nur frische Lebensmittel verwendet. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet lässt den Tag gut beginnen. Die Zimmer bzw. Aufenthaltsräume sind gemütlich, modern und komfortabel. Es besteht ein faires Preis-, Leistungsverhältnis.  Man kann alle Feste feiern.
Dazu Gelegenheit zu Minigolf oder Kegeln.
In einem Übersichtsartikel, jegliche Details aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Eher rate ich, den „Bayrischer Hof“ mal selbst aufzusuchen - es lohnt sich gewiss. Wie sagte doch Joh. Wolf. Von Goethe: „Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck den er hinterlässt,
ist bleibend“. Meine Empfehlung sei von Herzen.

Dr. med. Hans-Peter Legal

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Frau Bally
und Bocuse.
Endlich Spargelzeit. Wie lange haben wir warten müssen ! Über Monate.
Außer bei Bally. Bei Bally ist immer Spargelzeit. Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Jedenfalls immer wenn eine Fuhre Spargel aus Paraguay, Peru, von den Kleinen Antillen oder
den Marschall - Inseln beim Großmarkt angelandet ist, dann schlägt Bally zu. Ich auch. Bally kocht,
ich genieße und zahle. Das nicht zu knapp. Nicht für Spargel am Stück, vielmehr für Spargelsuppe!
Die Spargelsuppe der Frau Bally, welche die Ehefrau des Herrn Bally und die Küchenchefin ist.
Wenn ein Nobelpreis für Spargelsuppe verliehen würde: Niemand Kompetenterer käme dafür
in Frage als Frau Ballys Frau. Sie zelebriert Spargelsuppe. Sie macht ein kleines Kunstwek daraus.
Sie schmeckt ab, als müsse sie die Zunge aller Gastro - Kritiker weltweit verwöhnen. Sie verfeinert,
sie verdickt oder verdünnt, je nachdem. Am Ende scheint die Konsistenz immer gleich.
So regelmäßig, als fließe Wasser aus einem Hahn - gleichermaßen stark, gleichermaßen im Geschmack,
gleichermaßen überzeugend. Ein cremefarbener Traum, die Suppe gewordene Verführung schlechthin.

Bocuse würde staunen ! Und nicht nur Er.

Ab jetzt gibt's Spargelsuppe fast täglich, nicht nur zwischendurch.
Wegen der Spargelzeit in unseren Breiten.
Die Kleinen Antillen, die Marschall - Inseln, Peru, Paraguay müssen nun warten.
Stattdessen: Schwetzingen, Tettnang, Schrobenhausen. Spargel aus deutschen Landen frisch auf
Ballys Tisch. Fest oder flüssig, für mich vor allem flüssig.

Ach Bally, du Glücklicher ! Eine Frau an deiner Seite zu wissen, die solch geniale Spargelsuppe kreiert -
wer vermag das schon ???.  Du solltest sie auf Händen tragen, Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
So wie sie den großen, weißen Teller mit der Spargelsuppe, wenn sie ihn höchstpersönlich kredenzt !

Bocuse würde sie anstrahlen und begeistert ausrufen: " Magnifique ! " Und: " Bon Appetit, chers amies "

Auf Neu - Schwäbisch: " Geile Suppe - haut rein, Kumpels ! "

Ich nehme meinen Bocuse ernst. Und werde mich deshalb konsequent dran halten !

Bernd Dassel

Zartkirchen